Kinderkrankheiten


 

Viele Krankheiten kennt man, Masern, Mumps, Röteln, etc. aber wenn sie dann auftreten, ist man sich vielleicht doch unsicher, was zu tun ist, oder wie sich die Krankheit bemerkbar macht. Nachfolgend möchten wir Ihnen über einige gängige Kinderkrankheiten erste Informationen geben. Diese ersetzen aber keinen Arztbesuch!!!

Borreliose

  • Um die Einstichstelle bildet sich ein rötlicher Kreis, der sich vergößert
  • Fieberschübe, Kopf- und Gliederschmerzen, Nackensteifigkeit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Weinerlichkeit
  • Geschwollene, schmerzende Gelenke, vor allem im Knie, an Ellenbogen oder Schulter

 

 

Hand-Mund-Fuss-Krankheit

  • Harmlose Viruserkrankung mit leichtem Fieber und Hautauschlag im Mund, an Händen ( vor allem Handinnenfläche und Fingerseiten) und Füßen (vor allem Fersen und Großzehen) die vor allem Kinder etwa bis zum zehnten Lebensjahr betrifft.
  • Die Übertragung der Viren erfolgt entweder durch Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen) oder durch Schmierinfektion (mangelhafte Hygiene bei Nahrungsmitteln und Trinkwasser, ungewaschene Hände nach Benutzung der Toilette). Zwei bis acht Tage nach Infektion zeigen sich folgende Symptome: juckender roter Ausschlag an Händen und Füßen, der später in weißgraue Bläschen übergeht.
  • In der Mundhöhle können sich ebenfalls Bläschen und kleine, schmerzhafte Geschwüre ausbilden. Nach etwa einer Woche bis zwölf Tagen kommt es folgenlos wieder zur Abheilung. Ggf. wird der behandelnde Arzt bei schmerzhaften Bläschen im Mund eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Tinktur o.ä. zum Auftupfen oder zum Spülen verschreiben. Auch verschiedene Mittel auf pflanzlicher Basis (Kamille, Melisse, Thymian) wirken sich häufig lindernd aus.

 

Keuchhusten

  • Uncharakteristische Erkältungszeichen, dann Hustenattacken in der Nacht
  • Inkubationszeit: 7 - 14 Tage
  • Frühest möglicher Wiederbesuch: Ohne antmikrobielle Behandlung 21 Tage nach Auftreten der ersten Symtome bzw. 5 Tage nach Beginn einer Therapie.

Läuse

Durchsuchen Sie täglich sorgfältig bei gutem Tageslicht das Kopfhaar Ihres Kindes nach Läusen und Nissen (Läuse-Eier, glänzend weiß-gelblich, kleben fest am Haar) und achten Sie auf Juckreiz und Entzündungszeichen im Bereich der Kopfhaut.

Bei Verdacht auf Läusebefall stellen Sie Ihr Kind kurzfristig bei Ihrem Kinder- oder Hausarzt vor. Dieser wird Ihnen - falls notwendig - die geeigneten Präparate zur Behandlung des Kopflausbefalles verordnen. Die Präparate müssen genau entsprechend der Gebrauchsanweisung angewendet werden.

Die Entfernung der klebrigen Nissen nach erfolgter medizinischer Kopfwäsche erfordert höchste Sorgfalt: Mehrmaliges Ausspülen mit verdünntem Essigwasser (3 Essl. Essig auf 1 Liter Wasser) und gründliches Auskämmen mit einem Nissenkamm an mehreren Tages hintereinander sind in der Regel erforderlich. Außerdem müssen Mützen, Kopftücher, Schals sowie Handtücher, Unterwäsche und Bettwäsche gewechselt werden und bei mindestens 60 Grad über mindestens 10 Minuten gewaschen werden.

Die Oberbekleidung, in der sich ausgestreute Kopfläuse befinden können, muss entweder ebenfalls gewaschen oder auf andere Art von Läusen befreit werden - z. B. durch "Aushungern" der Läuse und der später noch schlüpfenden Larven: Dies kann man erreichen, indem man die Oberbekleidung ggf. auch Stofftiere u. ä. in einen gut verschließbaren Plastikbeutel steckt und darin 4 Wochen aufbewahrt.

Bei Läusebefall soll das Kopfhaar von allen Familienmitgliedern und sonstigen Kontaktpersonen kontrolliert und ggf. behandelt werden.

Masern

  • Ausschlag an Hals und Stirn beginnend
  • Inkubationszeit: 8 - 14 Tage
  • Frühest möglicher Wiederbesuch: Nach Abklingen der klinischen Symtome frühestens 5 Tage nach Ausbruch des Ausschlages.

 

 

Masern-Ausschlag bei einem nigerianischen Mädchen. Der Großteil der weltweiten auftretenden Krankheitsfälle betrifft den afrikanischen Kontinent.

Zusätzliche Informationen